
RDKS für Nutzfahrzeuge – Sicherheit, Effizienz und gesetzliche Vorgaben
Reifendruckkontrollsysteme (RDKS bzw. TPMS) sind heute ein wichtiger Bestandteil moderner Nutzfahrzeuge. Seit Juli 2024 schreibt die Vorschrift UNECE R141 für neu zugelassene Lkw, Busse und Anhänger den Einsatz dieser Systeme vor.
Für Werkstätten und Speditionen bedeutet das: RDKS gehören inzwischen zum täglichen Geschäft. Ein korrekt arbeitendes System erhöht die Verkehrssicherheit, reduziert Reifenpannen und verlängert die Lebensdauer der Reifen. Gleichzeitig lassen sich Kraftstoffverbrauch und Betriebskosten durch den optimalen Reifendruck deutlich senken.
Wie funktioniert RDKS bei Nutzfahrzeugen?
In jedem Rad sind Sensoren verbaut, die den Reifendruck und die Reifentemperatur kontinuierlich überwachen.
Jeder Sensor verfügt über eine eindeutige Identifikationsnummer undist mit dem Fahrzeug gekoppelt. Dadurch kann das System die erfassten Werte eindeutig der jeweiligen Radposition zuordnen und Druckverluste oder Temperaturabweichungen dem betroffenen Reifen direkt zuweisen.
Die vom Sensor erfassten Daten werden in Echtzeit an das Display im Fahrerhaus übertragen. Bei einem Druckverlust oder einer kritischen Temperaturentwicklung wird der Fahrer automatisch durch eine Warnmeldung informiert.
Die Herausforderung im Alltag
Werden Radpositionen getauscht oder Räder ersetzt, stimmt die aktuelle Konfiguration am Fahrzeug häufig nicht mehr mit den im Steuergerät hinterlegten Sensordaten überein. In der Folge meldet das System einen Fehler, und die Sensoren müssen erneut an daas Fahrzeug angelernt werden. Dieser Vorgang ist oft zeitaufwendig, da spezielle Servicegeräte oder Apps benötigt werden. Zusätzliche softwareseitige Einschränkungen können den Service weiter erschweren.
Die optimale Lösung für Ihre Werkstatt ist der Einsatz eines eigenen Servicegeräts in Kombination mit Universalsensoren. Damit lassen sich Räder inklusive der Sensoren an Ihren Nutzfahrzeugen schnell tauschen oder wechseln. Arbeitsaufwand, Standzeiten und Fehlerquellen werden deutlich reduziert.
Wählen Sie Ihr Servicegerät
TECH350HD oder TECH600HD – entscheiden Sie!
Beide Geräte bieten den identischen Funktionsumfang sowie Zugriff auf dieselbe umfassende Datenbank für Motorräder, Pkw, Transporter, Lkw, Trailer und Busse. Zudem sind bereits 3 Jahre Software-Updates inklusive.
Das TECH350HD ist die kostengünstige Einstiegslösung für alle täglichen RDKS-Arbeiten in der Werkstatt.
Das TECH600HD bietet zusätzlich einen vollständig kabellosen Workflow mit WLAN, Bluetooth, drahtloser OBD-Kommunikation und induktiver Ladetechnik. Dadurch eignet es sich besonders für professionelle Anwender mit hohem Diagnoseaufkommen und Flottenservice.

Wählen Sie Ihre Universalsensoren
RSHD-1 und RSHD-2: beide Universalsensoren sind frei programmierbar und unlimitiert überschreibbar für Nutzfahrzeuge. Der Unterschied liegt in der Montageart:
RSHD-1: Universalsensor zur Montage an der Felge:
Ideal für Trailer, Auflieger und Fahrzeuge mit Felgengrößen von 17,5″ bis 22,5″.
RSHD-2: Universalsensor zur Montags am Ventil:
Ideal für Zugmaschinen und Busse, bei denen der Sensor direkt am Ventil befestigt wird.


Die Praxis
Wenn Sie sich für das RDKS-Servicegerät TECH600HD und Universalsensoren entschieden haben, verfügen Sie über die flexible und zukunftssichere Komplerttlösung für Ihre Nutzfahrzeuge. Ob Lkw, Bus oder Trailer – mit dieser Kombination können Sie Sensoren schnell programmieren, klonen, verwalten und bei Bedarf unkompliziert ersetzen.
Muss ein Rad ersetzt oder gewechselt werden, wählen Sie einfach das entsprechende Fahrzeug im TECH600HD aus und klonen den vorhandenen Sensor auf einen Universalsensor. Innerhalb weniger Sekunden wird die originale Sensor-ID auf den neuen Sensor übertragen.
Anschließend montieren Sie das Rad an derselben Radposition wie das Originalrad. Da die Sensor-ID unverändert übernommen wurde, erkennt das Fahrzeug den Sensor sofort. Ein erneutes Anlernen oder eine zusätzliche Programmierung am Fahrzeug ist nicht erforderlich.
Dies spart wertvolle Arbeitszeit in der Werkstatt, reduziert Standzeiten und ermöglicht einen schnellen Radwechsel. Das Fahrzeug ist unmittelbar wieder einsatzbereit und kann ohne weitere Maßnahmen in Betrieb genommen werden.
Fragen und Antworten
Das Reifendruckkontrollsystem (RDKS) überwacht kontinuierlich den Reifendruck und die Reifentemperatur. Es erhöht die Fahrsicherheit, reduziert Reifenverschleiß und hilft, Kraftstoffkosten zu senken.
Die Universalsensoren eignen sich für nahezu alle Nutzfahrzeuge, darunter Zugmaschinen, Trailer und Busse
Ja. Die BARTEC Universalsensoren sind frei programmierbar und können für zahlreiche Fahrzeugmarken und Modelle konfiguriert werden. Dadurch reduziert sich die Anzahl der benötigten Sensortypen im Lager erheblich.
Universalsensoren reduzieren Lagerkosten, erhöhen die Verfügbarkeit von Ersatzsensoren und ermöglichen eine schnelle Fahrzeugabdeckung mit nur wenigen Sensortypen. Dadurch werden Servicezeiten und Standzeiten minimiert. Universalsensoren können jederzeit auf verscheidene Nutzfahrzeuge umprogrammiert und beliebig oft neu beschrieben werden. Dies garantiert maximale Flexibilität.
Ja. Zur Programmierung, Diagnose und Sensorverwaltung wird ein kompatibles RDKS-Servicegerät wie das BARTEC TECH600HD benötigt. Damit können Sensoren ausgelesen, programmiert und geklont werden.
Ja. Mit einem geeigneten BARTEC Programmiergerät können die Daten eines vorhandenen Sensors auf einen neuen Universalsensor übertragen werden. Dadurch entfällt bei vielen Fahrzeugen ein erneutes Anlernen.
Nein. Der RSHD-1 wird mit einem Felgenband sicher an der Felge montiert, während der RSHD-2 direkt am Ventil befestigt wird. Beide Lösungen wurden speziell für einen effizienten Werkstatteinsatz entwickelt.
Ein korrekt arbeitendes RDKS hilft, Reifenschäden frühzeitig zu erkennen, ungeplante Ausfälle zu vermeiden und die Betriebskosten zu senken. Gleichzeitig werden Sicherheit, Fahrzeugverfügbarkeit und Reifenlebensdauer verbessert.

